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Renninger Lied

Nach der Weise: Zu Mantua in Banden

1. Im flachen Tal, im weiten,
liegst, Renningen, du da;
am "Rankbach" Felder breiten
sich um dich fern und nah:
Rings gold'ne Fluren blinken
die Äcker weizenschwer,
:,: Und Halm und Ähre sinken
dem großen Gott zur Ehr!:,:

2. Und auch die Hopfenfelder
steh'n in Parade da;
sie bringen große Gelder,
und oft auch nichts, ja, ja!
Sieh, wie die Renninger rennen
mit Hacke, Sens' und Pflug;
:,: "Schneegäns" tut man sie nennen
von wegen dem schnellen Flug:,:

3. Einst brach man hier auch Steine,
das brachte Geld so viel,
daß in dem vielen Weine
ersoff der "Längenbühl".
Doch, wer will darum greinen,
nur weiter frisch ans Werk!
:,: Kartoffel samt den Steinen
gibt uns der "Kindlberg" :,:

4. Die frischen Lüfte streichen
vom nahen Schwarzwald her,
und mächtige, alte Eichen
die rauschen zu Renningens Ehr!
Kannst seinesgleichen suchen,
Wo triffst du es so an?
:,: Vom "Bergwald" grüßen die Buchen,
vom "Hardtwald" Forche und Tann:,:

Karl Keinath

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