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In einem Polenstädtchen

1. In einem Polenstädtchen, da wohnte einst ein Mädchen,
das war so schön das war so schön.
Sie war das allerschönste Kind, das man in Polen findt,
aber nein, aber nein, sprach sie, ich küsse nie!

2. Ich führte sie zum Tanze, da fiel aus ihrem Kranze,
ein Röslein rot, ein Röslein rot.
3. Ich hob es auf von ihrem Schoß, bat sie um eine Kuß,
aber nein, aber nein, sprach sie, ich küsse nie!

4. Und als der Tanz zu Ende, reicht sie mir ihre Hände,
zum letzten mal, zum letzten mal.
Komm her du stolzer Grenadier nimm diesen Kuß von mir,
vergiß Maruschka nicht, das Polenkind!

5. In einem kühlen Teiche, da fand man ihre Leiche,
sie war pätschnaß, sie war pätschnaß.
Sie hielt ein Zettel in der Hand , worauf geschrieben stand:
Ich hab's einmal probiert und bin krepiert.

6. D'rum merk dir die Parole, nimm niemals eine Polin,
sie sind so schwach, sie sind so schwach.
Schaff dir ein Schwabenmädel an, das mehr vertragen kann
und nicht beim ersten Stoß krepieren muß*!

auch:
*und nicht beim ersten Kuß gleich sterben muß!

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