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Geh‘ Alde, schau mi net so deppert an!

1. Ich saß bei uns im Beisel vis à vis,
hab tarockiert bis 5 Uhr Früh.
Hab angschaffd grad mei zwölftes Krügel Bier,
da steht mei Alte vor der Tür.
Geh, Alte schau mi net so deppert an,
heut bin i blau, was liegt scho dran.
Geh, Alte schau mi net so deppert an,
heut bin i blau, was liegt scho dran.

2. Mei Alte kocht da manchmal etwas z'samm,
mei lieber Freund, da mußt du Nerven hab'n.
Doch neulich hab i's beutelt aus dem Hemd,
das Gulasch war total verbrennt.
Geh, Alte schau mi net so deppert an,
heut bin i blau, was liegt scho dran.
Geh, Alte schau mi net so deppert an,
heut bin i blau, was liegt scho dran.

3. Doch wie's so dasteht nackert ohne Hemd,
die Gulasch rein über die Ohr'n geklemmt.
Der Saft hat tropft auf ihre Brust ganz dick,
da hätten's seh'n sol'n ihren Blick!
Geh, Alte schau mi net so deppert an,
heut bin i blau, was liegt scho dran.
Geh, Alte schau mi net so deppert an,
heut bin i blau, was liegt scho dran.

4. Doch heut hat sich mei Alte revanchiert,
a Wachmann hat sie b'sofffen heinchauffiert.
Schon auf der Stieg'n hat's g'schrian, mein lieber Franz,
ab heut mach i den selben Tanz.
Geh, Alter schau mi net so deppert an,
heut bin i blau, was liegt scho dran.
Geh, Alte schau mi net so deppert an,
heut bin i blau, was liegt scho dran.

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