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Der Pfannenflicker

1.   Und wer sein Handwerk recht versteht, der leidet keine Not.
Und wer das Pfannenflicken recht versteht, der hat sein täglich Brot.
Der Pfannenflicker, der zieht hinaus, hinaus und ruft
flick, flick, flick, flick, von Haus zu Haus.

2.   Und als er kam vor das Pforzheimer Tor, eine Jungfrau stand davor.
Ach, Pfannenflicker, komm doch herein, herein, es wird
schon wa-wa-wa-wa-was zum flicken sein.

3.   Da reicht sie ihm ihr Pfännelein, das war bedeckt mit Moos.
Darinnen war ein Löchelein, wie ne Haselnuß so groß.
Ach Pfannenflicker, nimm dich in acht, daß du das Lo-Lo-Lo-Lo-Loch
nicht größer machst.

4.   Und als der Pfannenflicker fertig war, die Pfann, die war geflickt.
Da hat sie ihm als Dankbarkeit einen Taler in die Hand gedrückt.
Der Pfannenflicker nimmt seinen Hut, ja Hut. Ade, Mamsell
dei Pfann war gut.